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UM Kórnik
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Kórnik in der geschichte...

Die Gemeinde Kórnik ist reich an Relikten der sehr fernen Vergangenheit. Die an verschiedenen Orten der Gemeinde durchgeführten Ausgrabungsarbeiten haben ergeben, dass in der Nähe der Seen viele Jahrhunderte lang eine rege Entwicklung der Siedlungen stattfand. Die ältesten Beweise der Anwesenheit der Menschen in dem Region stammen aus der Zeit um 5000 v. Chr. Eine Blüte erlebten die Siedlungen um 1300 v. Chr. im Zusammenhang mit der Entwicklung der sorbischen Kultur. Am Anfang der Eisenepoche entstand eine der größten Verteidigungssiedlungen in Großpolen auf der Halbinsel Szyja (Bniner See). In den folgeneden Jahrhunderten wuchs die Zahl der Siedlungen und der Bevölkerung stets. In der Mitte des 10. Jh. gab es Siedlungen in: Biernatki, Bażejewo, Bnin und Kórnik. Zu der Zeit der Herrschaft Mieszko des 1. wurde eine Burg und Burgstadt auf der Halbinsel Szyja gegründet. An dem Ort, wo heutzutage Bnin liegt, entstanden i 13.Jh. die Ursprünge dieser Stadt – ab 1232 spricht man von den Bniner Kastellanen. Später wurde das Bniner Landgut zum Besitz der Familie Łódź und um 1390 bekam Bnin von Władysław Jagiełło das Stadtprivileg. Die Bedeutung der Stadt wuchs bis zur Hälfte des 17. Jh. stets. Dann vorlor sie allmählich an Bedeutung zu Gunsten der benachbarten Stadt Kórnik.

Die Anfänge der Stadt Kórnik sind nicht so gut bekannt wie die Anfänge von Bnin. Die ersten Berichte kommen aus dem 12. Jh. Anfangs war es eine Dorfsiedlung die erst zu der Zeit, als sie in den Besitz der Familie Górka geriet, eine starke Entwicklung erlebte. 1426 ordnete Mikołaj Górka den Bau einer Holzverbindung in der Burg an. Um 1437 begann Łukasz Górka den Bau einer Kirche und machte aus dem Korniker Landgut seinen Familiensitz. Um 1450 bekam Kórnik das Stadtprivileg und es wurden die Magdeburger Rechte eingeführt. Nachdem der letzte Górka ohne einen Nachkommen gestorben war, ging Kórnik an Familie Czarnkowski und später Grudziński.

1676 kaufte Familie Działyński die Korniker Ländereien. Sie blieben 200 Jahre in derren Besitz und diese Zeit wurde für Kórnik und die umliegenden Dörfer zu einer Blütezeit. Eine besondere Bedeutung für die Entwicklung der Stadt hatte die Besitzerin Teofila Szodrska-Potulicka, geb. Działyńska, die nicht nur ihre Residenz umbaute, sondern auch die Stadt modernisierte, neue Siedler einführte und mit verschiedenen Privilegien beschenkte.

1793 wurde Großpolen als eine Provinz in Preußen eingegliedert und bekam den Namen Südpreußen. Die Bewohner von Kórnik und Umgebung kämpften heldenhaft in den Aufständen (1794 und 1806). 1807 wurde Großpolen in das Warschauer Fürstentum eingegliedert, nach dem Wiener Kongreß wieder an Preußen zugeteilt und Großes Posnaner Fürstentum genannt. Zu dieser Zeit begann der über 100 Jahre dauernde Kampf gegen die Germanisierung.

In dieser schwierigen Zeit war Kórnik im Besitz von Tytus Działyński, der ein großer Patriot und Kunstmäzen war. Er sammelte verschiedene Nationalgedenke, baute die Burg um, modernisierte die Vorwerke, gründete die Bibliothek und das Arboretum. Seinen Patriotismus und die Teilnahme an dem „November – Aufstand” musste er teuer bezahlen: sein Besitz wurde beschlagnahmt und er selbst musste aus Polen ausreisen. Nach dem gewonnenen Gerichtsprozeß gingen die Korniker Güter an Familie Działyński zurück. Nach dem Rückkehr aus dem Exil beschäftigte sich Tytus Działyński mit Verlagstätigkeit.

Sein Werk wurde von seinem Sohn Jan fortgesetzt. Jan Działyński trug dazu bei, dass in dem Arboretum von Kórnik die größte Ansammlung von Bäumen und Büschen in Polen entstand. Er vergrößerte auch die Büchersammlung und unterstützte finanziell die Widerstandsversuche und den Kampf um die Unabhängigkeit Polens.

Ende des 19. Jh. übernahm Władysław Zamoyski den Besitz von Kórnik. Auch er kämpfte gegen die Germanisierung, sowie gegen die Wegnahme des polnischen Landsgüterbesitztes.

Er vergrößerte sein Besitz u.a. um Zakopane (wo er die Eisenbahn, Kraftwerke und Wasserleitung baute), sowie um den in einem Prozeß gewonnenen Morskie Oko -See. Er vererbte sein Besitz – 20.000 ha an das polnische Volk. 1925 hat der polnische Sejm die „Zakłady Kórnickie” – Stiftung gegründet. Diese Stiftung wurde von der Regierung des kommunistischen Volkspolens in den 50-ger Jahren abgerufen und 2001 rückerstattet.

Zwischen den beiden Weltkriegen bewohnten Kórnik und Bnin größtenteils Polen, aber auch Deutsche und Juden.

Wegen der zu niedrigen Einwohnerzahl verlor Bnin 1934 das Stadtprivileg, 1961 wurde es verwaltungsmäßig mit Kórnik verbunden. Derzeit bemüht man sich um die Rückerstattung des Stadtprivilegs von Bnin.

1939 begann die Massenvernichtung der polnischen und jüdischen Bevölkerung. Am 20. Oktober 1939 wurden 16 Korniker vor dem Rathaus erschossen. 1940 liquidierten die Deutschen den jüdischen Friedhof und dann die Synagoge. Der Krieg richtete aber keine großen Schäden weder in der Stadt, noch an der Burg an.
 

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