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UM Kórnik
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Die burganlage


        

Die größte Attraktion und gleichzeitig die wertvollste Sehenswürdigkeit von Kórnik ist die Burganlage: die Burg, drei Seitenhäuser, der Wagenschuppen, Arboretum und Parkpavillon.

Die historischen Anfänge der Burg reichen bis ins Mittelalter, als die Burg im Besitz der Familie Górka war. Im 14. Jh. haben sie mit dem Bau eines Familiensitzes angefangen. Um 1430 war die gemauerte Burg fertig. Um die Burg gab es einen Graben; der einzige Zugang führte über eine Hubbrücke, am Tor gab es ein Gitter. Bis heute blieben aus dieser Zeit die alten Mauern und Keller. Im 16. Jh. wurde die Burg umgebaut in dem Renaissancestil. Die Bedeutung der Burg war damals so groß, dass 1574 der König Henryk Walezy, der zur Krönung nach Kraków fuhr, die Burg besuchte. Die nächste Blütezeit erlebte die Burg, als sie in Besitz von Teofila Szołdrska-Potulicka, geb. Działyńska war. Diese kluge und gut wirtschaftende Frau baute die Burg um und gab ihr den Charakter einer barocken Residenz.

  


Den letzten Umbau führte Tytus Działyński im 19. Jh. durch. Die neogotische Residenz von Działyński wurde von Karl Friedrich Schinkel entworfen und von korniker Handwerkern gebaut. Im Charakter erinnert sie an eine Verteidigungsburg und ist die einzige Residenz in Großpolen, deren Form aus dem 19. Jh. vollkommen erhalten ist.

Von der Innenausstattung sind die sehr verzierten Holzfußböden, Decken und Türrahmen am beindruckendsten. Die unveränderten, mit Sorgfalt erhaltenen Innenräume des Museums wurden mit Möbeln aus verschiedenen Stilrichtungen und Epochen ausgestattet. Bewundern kann man hier auch polnische und östliche Waffen, Silber- und Porzellanhandwerk. Im Untergeschoß sind die ehemaligen Wohnräume, u.a.: das Appartement des Besitzers der Burg und das Zimmer seiner Frau, das Wohn-, Eß- und Jagdzimmer. Im Jagdzimmer wird eine von Władysawł Zamoyski aus Australien, New Zealand und den Pazifischen Inseln mitgebrachten etnographische Kollektion ausgestellt. Im Obergeschoß gibt es einen großen Museumsraum, die Bibliothek und die Gästezimmer, die heute als Bibliotheksräume und Forschungsräume benutzt werden.

....und nachts – wie die Legende sagt, wandert Teofila Szołdrska-Potulicka geb. Działyńska, die sogenannte „Weisse Dame” (wegen der Farbe ihres Kleides auf dem einzigen Portrait) durch die Räume und den Park...

Auf dem Hof stehen zwei Seitenhäuser aus dem 18. Jh. Das kleinere wird „Klaudynówka” (zu Ehren von Klaudyna geb. Działyńska) genannt und bietet Räume für verschiedene Zeitaustellungen. Am See wurde Mitte 18. Jh. noch ein drittes Seitenhaus gebaut, „Australia“ genannt, wegen der früher dort gelagerten aus Australien mitgebrachten etnographischen Sammlungen.

Zur Burganlage gehört auch der Wagenschuppen, in dem die 1856 von Jan Działyński vom Lord Pembrock gekauften londoner Kutschen stehen.


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